Dampftechnik

Mit eigenen Dampf-Audits hilft KLINGER seinen Kunden ihre Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und die Sicherheit noch zu erhöhen.

Energiemanagement mittels Anlagenüberwachung ist ein wichtiges Werkzeug für jedes Durchflusssteuerungssystem – auch was Dampf betrifft. Prozessdampf spielt eine große Rolle in vielen kritischen Anwendungen, kann aber als komplexe und teure Technologie schwer zu warten sein, wenn die korrekte Handhabung nicht gewährleistet ist. Deshalb bieten wir Dampf-Audits an: KLINGER führt Inspektionen und Problemlösungen vor Ort durch, um unsere Ressourcen und Expertisen direkt zu Ihnen zu bringen.

Energie sparen

Bei Dampfanlagen können schon ein paar kleine Handgriffe zu großen Einsparungen führen. Dichtungen, Schweißnähte und andere kleine Bauteile können schrittweise defekt werden, was zu kleinen Lecks führt, die sich zu großen Energieverlusten summieren. Kondensatableiter, die in fehlerhaften Intervallen arbeiten, erhöhen den Kraftstoffverbrauch und verlängern die Produktionszeit – ein Leistungsverlust ist die Folge. Minderwertiger Prozessdampf und andere Beeinträchtigungen der Systemintegrität verursachen Kostensteigerungen und Umweltprobleme. Mit einer tiefgehenden Vor-Ort-Inspektion Ihrer Anlage und dem Scannen mit unserer Rohranalyse-Software werden wiederkehrende oder versteckte Probleme aufgedeckt. Zusätzlich entsteht so eine Basis, um das langfristige Systemverhalten zu beobachten. Ein maßgeschneiderter Energie-Report fasst Lecks, Effizienzpotenziale und weitere Verbesserungsmöglichkeiten zusammen.

 

Pre-Audit, wenn eine Überholung ansteht


Sollte Ihr Team ein Upgrade oder die Überholung einer bestehenden Dampfanlage planen, ist das der perfekte Zeitpunkt für unser Pre-Audit. In diesem Fall hilft Ihnen KLINGER, Ihre Ziele innerhalb eines geplanten Zeit- und Kostenrahmens umzusetzen. Unsere Planungsexperten sind in der Lage, Ihre Anlage auf maximale Effizienz zu trimmen, ohne dabei Abstriche bei der Leistung zu machen. Mit dieser Unterstützung wird ihre langfristige Planung und Budgeterstellung präziser und effektiver. Bestehende und künftige Anlagen laufen mit den Experten-Audits von KLINGER runder und effizienter. Ihr lokaler Ansprechpartner informiert Sie gerne zu weiteren Details.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Wie läuft ein Dampf-Audit ab?

Zunächst wird in einem gemeinsamen Gespräch des KLINGER Teams mit Ihrem Team der aktuelle Zustand Ihrer Anlage erhoben. Bestehende Probleme oder Bedenken werden thematisiert. Nach einer Inspektion und Messungen analysiert KLINGER die Ergebnisse und vergleicht sie mit Richtwerten und historischen Aufzeichnungen. Wenn nötig, erstellt KLINGER Vorschläge für Anpassungen oder Upgrades zur Verbesserung der Effizienz und Integrität der Anlage.

  • Welche Probleme lassen sich mit einem Dampf-Audit lösen?

Ein weit verbreitetes Problem in Dampfanlagen sind rötlich-bräunliche Eisen-Ablagerungen, die an Wärmetauscher-Oberflächen von Pfeilern, Rohren und Gefäßen vorkommen. Diese Bereiche werden bei einem Dampf-Audit ausfindig gemacht und auf den Grad ihrer Korrosion untersucht. Außerdem werden Maßnahmen zur Reduktion oder Entfernung der Korrosion vorgeschlagen.

  • Wie bleibt ihr Team beim Thema Dampf-Technologien up to date?

KLINGER bietet Seminare und Trainingskurse an, um Ihr Team bei allem was Forschung und Entwicklung von Dampfanlagen betrifft, auf dem Laufenden zu halten. Diese Veranstaltungen können entweder bei Ihnen vor Ort abgehalten werden oder Ihr Team besucht uns in einem unserer modern ausgestatteten KLINGER-Lernzentren.

Kondensatableiter-Typen

Glockenkondensatableiter


Funktionsprinzip: mechanisch 

Der zuverlässige Glocken-Kondensatableiter sorgt für kontinuierliche Kondensatableitung bei praktisch allen Arten von dampfbetriebenen Verbrauchern. 

Eine spezielle Hebelmechanik verstärkt die Kraft, die von der Glocke zum Öffnen des Ventils gegen den Systemdruck aufgewendet wird. Die Mechanik ist lose geführt und hat keine fixen Hebelmechanismen, die Verschleiß oder Reibung verursachen können. Da die Mechanik und der Ventilsitz im oberen Teil des Ableiters liegen, kann sich kein Schmutz an der Austrittsbohrung ansammeln. Die Entlüftungsbohrung der Glocke ist von einer Wasservorlage umgeben, die Frischdampfverlust vermeidet. Glocken-Kondensatableiter entwässern kontinuierlich, und vermeiden somit Kondensatstau im Dampfsystem. Gegen Wasser- schläge sind Glocken-Kondensatableiter unempfindlich. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kugelschwimmer-Kondensatableiter



Funktionsprinzip: mechanisch 

Kugelschwimmer-Kondensatableiter leiten das anfallende Kondensat kontinuierlich ohne Kondensatstau ab. 

Schwimmerkondensatableiter sind besonders für geregelte Verbrau- cher mit Druck- u. Leistungsschwankungen geeignet. Der Schwimmer ist über einen Hebel mit dem Ventilsitz verbunden. Steigt das Niveau im Kondensatableiter, schwimmt die Kugel auf und öffnet den Ventilsitz. Durch Wasserschlossbildung am Sitz wird Frischdampfverlust vermie- den. Ein zusätzliches thermisches Entlüfterelement garantiert optimale Entlüftung beim An- bzw. Abfahren der Anlagen. Schwimmer-Konden- satableiter können auch zur Entwässerung von Luft- bzw. Gasleitungen verwendet werden.
 

 

 

 

 

 

Thermische Kondensatableiter



Bauarten: Bimetall-, Membran- und Faltenbalg 


Thermische Kondensatableiter arbeiten druck- / temperaturabhängig, angepasst an die Sattdampfkurve. 


Beim Anfahren sind die Ableiter geöffnet und entlüften das System. Bei steigendem Druck bzw. steigender Temperatur beginnen die Ableiter zu schließen und sind bei Erreichen des gewünschten Betriebsdruckes geschlossen. Thermische Kondensatableiter arbeiten mit einer defi- nierten Unterkühlung (ca. 10K) unterhalb der Sattdampfkurve. Durch diese Ausführung werden Frischdampfverluste vermieden. Thermische Kondensatableiter können auch als Entlüfter in Dampfsystemen einge- setzt werden. Bimetallableiter sind auch für Heißdampfanwendungen geeignet.
 

 

 

 

 

Thermodynamische Kondensatableiter

 

Thermodynamische Kondensatableiter zeichnen sich durch ihre einfache Bauart und kompakte Größe aus. 

Sie sind robust gegenüber Wasserschlägen und Einfrieren. Beim Anfahren entlüften die Ableiter über eine Bohrung im Ventilteller. 

Das anfallende Kondensat hebt den Ventilteller vom Sitz und kann ungehindert abfließen. Die hohe Geschwindigkeit des nachströmenden Dampfes erzeugt ein Vakuum zwischen Ventilsitz und Ventilteller, was ein Schließen des Kondensatableiters zur Folge hat. Durch Kondensation des Dampfes in der Haube und dem daraus entstehenden Vakuum wird der Ventilteller angehoben und das Kondensat kann abfließen. Thermodynamische Kondensatableiter werden bevorzugt für die Leitungsentwässerung eingesetzt.

 


 
 

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