KLINGER Gebetsroither

Jetzt in 3D

Die Leckagen-Visualisierungsdienste von ATMECO

Drohnen als das sprichwörtliche „fliegende Auge“ und revolutionäre bildgebende Technologien, wie etwa Google Street View, führen zu neuen und erstaunlichen Interaktionsmöglichkeiten mit unserer Umwelt. Das australische KLINGER Unternehmen ATMECO hat diese Techniken für seine eigenen, industriebezogenen Zwecke verfeinert und ausgebaut. Damit bietet es seinen Kunden Ansichten der eigenen Anlage sowohl aus der Vogelperspektive als auch in 3D. Und das ist durchaus einen zweiten Blick wert.

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Panorama-Bilder fungieren als Basis für die 3D-Visualisierungen von ATMECO

Im Jahr 2002 gegründet, beschäftigt sich ATMECO mit der Sicherstellung der Intaktheit von Kundenanlagen. „Wie unsere Arbeit im Bereich Energie und Ressourcen zeigt, sind zwischen fünf und zwölf Prozent der eingesetzten Komponenten mechanisch beschädigt“, erklärt Silvio Stojic, Managing Director bei ATMECO und fügt hinzu: „Selbst neue Werke weisen Komponentenemissionsraten von bis zu fünf Prozent auf.“ Für Anlagenbetreiber bedeuten diese Werte nichts Gutes: Sie führen zu Produkt- und Energieverlusten, erhöhten Anlagenbetriebskosten und können zudem auch eine Gefährdung für Güter, Mitarbeiter und die Umwelt darstellen. Die gute Nachricht: Der einzige Spezialist für den Bereich Komponentenintegrität im Raum Asia-Pacific hat eine eindrucksvolle Palette an Detektionstechnologien und Dienstleistungen für das Auffinden selbst der geringsten Verluste geschaffen.

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Fliegendes Auge: Die fliegenden Drohnen können mit zahlreichen Sensoren ausgerüstet werden

Vollständige Enthüllung

“Unsere Erfassungs- und Detektionstechnologien sind auf die Industrieanforderungen unserer Kunden maßgeschneidert“, sagt Stojic, „der Leistungsumfang von ATMECO beinhaltet Integritätsaufnahmen für die Detektion von Gas-, Dampf- und Flüssigkeitsleckagen sowie Emissionserhebungen, die bei Prozessanlagen, Bioreaktoren, Deponien und Kläranlagen zum Einsatz kommen.“ Für die neueste Dienstleistung hat sich der Spezialist für Leckagen-Detektion und Anlagenwartung in die Lüfte geschwungen: Unter der Abkürzung RPAS – ferngesteuerte fliegende Systeme (Remote Piloted Aerial Systems) – setzt ATMECO nun Drohnen für das Monitoring von Pipelineinfrastrukturen über kurze und lange Strecken sowie zum Auffinden von Pipelinerissen ein. Die Aufnahme derartiger Bilder ist jedoch nur der erste Schritt. „Um unsere Kunden mit modernsten Präsentationsmethoden zu bedienen, führen wir monoskopische oder stereoskopische Aufnahmen durch und erstellen anschließend 3D-Modelle der untersuchten Anlagen.“ Bei Luftaufnahmen wird das üblicherweise mittels einer auf einer Drohne montierten 360°-Kamera erzielt, bei bodengebundenen Aufträgen erfolgt das mittels Kamerastativ. Die einzelnen Bilder, rund 50 für kleine Ausschnitte und bis zu 1.000 für große Anlagenbereiche, werden anschließend zu dreidimensionalen, interaktiven Visualisierungen verarbeitet. Der Kunde kann auf diese 3D-Modelle über das proprietäre Komponentenintegritäts-Managementsystem (CMIS – Component Integrity Management System) von ATMECO zugreifen. Da die Bilder digitalisiert sind, können sie auch mit zusätzlichen Informationen versehen werden. „Wir heben nicht nur die detektierten Leckagen hervor, sondern können auch über den Zustand der Assets Berichte liefern“, erklärt Stojic, „in anderen Worten, der Kunde kann den tatsächlichen Zustand seiner Anlage überprüfen und unseren Befund im Zuge eines virtuellen Rundgangs bestätigen."

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In 3D: Eine Kundenanlage, die im Komponentenintegritäts-Managementsystem (CMIS) von ATMECO zur Überprüfung bereitsteht

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"Wir führen monoskopische oder stereoskopische Aufnahmen durch, um unsere Kunden mit modernsten Darstellungen zu bedienen. Anschließend erschaffen wir 3D-Modelle der untersuchten Anlagen."

Silvio Stojic,
Managing Director von ATMECO

 

Keine Limits

Die Arbeit mit Drohnen bietet zahlreiche Vorteile. An erster Stelle steht dabei die relative Einfachheit, mit der selbst herausfordernde Abschnitte angeflogen werden können: Zwar erfordert die Inspektion von Wasserhochbehältern, Erdgasfackeln und sogar entsprechenden Schächten noch immer ausgezeichnete Fliegerkenntnisse seitens der zertifizierten Drohnen Operatoren, der Vorgang gestaltet sich jedoch deutlich weniger zeitaufwändig und kostengünstiger als eine manuelle Inspektion am Seil. Darüber hinaus rücken ganze Rohrsysteme und enge Räume in greifbare Nähe – mittels Drohnen, die sich durch die entsprechenden Innenbereiche fortbewegen. „Unser RPAS-Angebot wurde ursprünglich entwickelt, um unsere Kunden mit sofortigen Ergebnissen zur Integrität kritischer Anlagenteile zu versorgen“, fasst Stojic zusammen, „aufgrund des herausragenden Erfolgs haben wir uns nun auch auf andere Industriebereiche ausgeweitet: Neben traditionellen Öl & Gas-Produktionsanlagen, der Wasserwirtschaft und der Prozesstechnik, bieten wir RPAS-Dienste nun auch für die Verteilnetzwerke von Versorgungsunternehmen sowie für die Industrien Zellstoff & Papier, Energieerzeuger und die Milchindustrie an.“

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Drohnen machen selbst vor den unzugänglichsten Bereichen nicht halt

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